Design Thinking

Design Thinking Prinzipien und Prozesse sind dabei, unsere Arbeitswelt zu revolutionieren. Sie stellen den Nutzer konsequent in den Mittelpunkt und bedienen sich der Herangehensweise, dem ‚Thinking' eines Designers, um die wirklichen Bedürfnisse und Wünsche des Nutzers aufzuspüren. Ziel ist es, Ideen, die nutzerorientiert, technologisch machbar und dabei wirtschaftlich sind, zu generieren und erfolgreich zu implementieren.

Design Thinking ist Problemlösung. Zunächst wird das Problem selbst beleuchtet, gegebenenfalls neu formuliert, um als inspirierender Ausgangspunkt für die Ideenphase zu dienen. Die Ideationphase in einem multidisziplinären Team eröffnet Horizonte und erforscht völlig neue, im Idealfall disruptive Lösungsansätze. Ein strukturierter, moderierter, iterativer Prozesses dient als roter Faden für die verschiedensten Werkzeuge und Methoden.

Design Thinking bedeutet ‚make and do': gelebtes Teamwork zwischen Menschen mit unterschiedlichster Expertise, schnelle und innovative Ergebnisse durch iteratives Vorgehen, nutzerzentriertes Denken als Basis für die Ideenentwicklung, das schnelle sichtbar machen einer Idee in einem Prototyp, das entsprechende räumlichen Set up.

Der Ursprung der Methode liegt in der Arbeitsweise des Industriedesigns und wurde insbesondere durch Terry Winograd und David Kelley (Begründer der Innovationsagentur IDEO) bekannt gemacht und an der d.school in Stanford als auch seit 2007 am Hasso Plattner Institut in Potsdam gelehrt.